Interview mit den Autoren
Frank Kaiser:
Ich befinde mich gerade in dem beschaulichen Ort Haltern am See in Nordrhein-Westfalen und es ist im Moment ziemlich laut; denn ich stehe in unmittelbarer Nähe von bremsenden und schleudernden Autos und warte auf Herrn Kaiser, der den Fahrern immer wieder anschaulich erklärt, wie ein Fahrzeug in kritischen Situationen reagiert.
Frage:
Hallo Herr Kaiser, das sieht ja alles unheimlich spektakulär aus. Kann das, was ich hier beobachten konnte, jeder Autofahrer erlernen?
Antwort FK:
Schönen guten Tag Herr Girg, schön dass Sie die Zeit gefunden haben, hier einmal vorbeizuschauen. Im Prinzip kann das, was man hier sehen konnte, jeder erlernen. Autofahren ist ja kein Hexenwerk. Und egal ob der Fahranfänger oder der „alte Hase“ das Fahrzeug bewegt, alles funktioniert nur im Rahmen der Fahrphysik. Allerdings haben Sie hier eine besondere Kursvariante erlebt. Hier waren sogenannte VIP-Fahrer auf dem Parcours, bei denen die Schwerpunkte der fahrtechnischen Perfektionierung, dem taktischen Verhalten in Gefahrensituationen und dem Fahren in einer Formation dienten.
Bei einem „normalen“ Sicherheitstraining werden Sie daher keine spektakulären Schleudertechniken sehen können. Hier kommt es eher darauf an, eine Gefahr rechtzeitig zu erkennen, durch defensives Verhalten zu vermeiden oder sogar durch entsprechende Fahrtechniken zu bewältigen oder zu entschärfen.
Frage:
Wie wichtig ist Ihnen persönlich der Selbstschutz und können Sie den Menschen empfehlen, sich in diesem Metier fortzubilden?
Antwort FK:
In meinem Job steht der Selbstschutz in der Prioritätenliste ziemlich weit oben. Fort- und Weiterbildung ist heute selbstverständlich geworden, im Beruf wie auch im Freizeitbereich. Bedrohliche Situationen, Straßenverkehr, Finanzmarkt, Randalierer, Amokläufe, Kriminalität, Krisen, Katastrophen und Unglücksfälle sind nur einige Aspekte des Selbstschutzes. Es gilt sich vorzubereiten. Hier glaube ich, kommt das Buch „Selbstschutz“, das alle Sparten umfasst, gerade recht.
Frage:
Warum ist es für jeden Autofahrer wichtig, ein Fahrsicherheitstraining zu absolvieren?
Antwort FK:
Autofahren ist eine anspruchsvolle Tätigkeit. Es setzt viel Wissen, Training und körperliche Fitness voraus. Autofahrer müssen ständig konzentriert sein, gut beobachten, Informationen schnell verarbeiten und sofort reagieren können. Bei einem Sicherheitstraining kann man das bisher Erlernte auffrischen oder seine Fähigkeiten und Kenntnisse in weiterführenden Kursvarianten vertiefen. Vielleicht legt man sich aber auch ein neues Fahrzeug zu. Im Training kann man erleben, wie unterschiedlich die Fahrzeugtypen gerade im Grenzbereich reagieren.
Beim Training bietet sich die Gelegenheit das eigene Fahrzeug mit den erworbenen Sicherheitssystemen kennen zu lernen. Ich kenne keinen Fahrer, auch nicht mit jahrelanger Fahrpraxis, dem ein Sicherheitstraining nicht einen zusätzlichen Erfahrungsgewinn gebracht hätte. Das Sicherheitstraining ist daher ein Angebot auf freiwilliger Basis, wo man sein Wissens- und Könnenstand auf Richtigkeit und Mängel überprüfen und entsprechende Korrekturen vornehmen kann.
Frage:
Sie sind Beauftragter für den Personenschutz und geben seit Jahren Ihr Wissen an Jüngere weiter. Personenschutz hört sich immer nach Stars, Privatjets und Luxushotels an. Ist das im wirklichen Leben wirklich so?
Antwort FK:
Leider wird durch Berichte in den Medien sehr oft ein falsches Berufsbild des Personenschützers verbreitet. Dienstleister aller Art und Nationen bieten ohne Kontrolle oder Überprüfung auf die Qualität die Ausbildung zum Personenschützer an. Der Begriff „Bodyguard“ ist oft mit allerlei Klischees behaftet. Demzufolge existieren die unterschiedlichsten Vorstellungen, die in der Regel jedoch nichts mit der Realität zu tun haben.
Für den Personenschützer gibt es in der Realität nur selten, wenn überhaupt „Action“. Die große Zahl von Aufträgen werden von Ereignislosigkeit, Routine und organisatorischen Maßnahmen bestimmt. Ausbildung, Aufklärung, Observation, Reisevorbereitungen, Absprachen und Verbindungsaufnahmen verschlingen eine Menge Zeit. Aber nur das Zusammenspiel der Gesamtheit aller ergriffenen Sicherheitsmaßnehmen gewährleistet den Erfolg.
Frage:
Kann man Personenschutz auch mit Selbstschutz vergleichen?
Antwort FK:
Natürlich, in gewisser Weise schon, wie der zweite Teil der Wörter schon vermuten lässt. Während im Personenschutz viele Maßnahmen im Rahmen der Nothilfe getroffen werden, kommt im Selbstschutz der Abwehr eines gegenwärtigen rechtwidrigen Angriffes im Rahmender Notwehr besondere Bedeutung zu. Aber auch das richtige Verhalten der Schutzperson im Rahmen des Selbstschutzes erleichtert im Personenschutz die Arbeit.
Frage:
Warum halten Sie gerade ein Fahrtraining für junge Fahrer(innen) für besonders wichtig?
Antwort FK:
Die Statistik zeigt leider eindrucksvoll, dass gerade junge Fahrer(innen) zwischen 18 und 25 Jahren an einer Vielzahl von Verkehrsunfällen beteiligt sind. Überhöhte Geschwindigkeit, riskante Fahrmanöver, Alkoholeinfluss, erhöhte Risikobereitschaft und fehlende Fahrerfahrung sind dabei häufige Unfallursachen. Für junge Fahrer(innen) ist das Sicherheitstraining eine wichtige Weiterbildungsmöglichkeit. Bevor falsche Dinge zur Routine werden, sollte man seine Fahrtechnik wenn nötig korrigieren. Man kann erfahren, wo die eigenen und die Grenzen des Fahrzeuges liegen.
Ich persönlich würde mir wünschen, dass das Absolvieren eines Sicherheitstrainings in den ersten zwei Jahren nach Führerscheinerwerb gesetzlich vorgeschrieben wird. Dies ist in einigen europäischen Länder schon der Fall. Die Erfahrungen sind durchweg positiv. Auch das Modell des „Begleitenden Fahrens ab 17“ ist ein Schritt in die richtige Richtung. Die Unfallstatistiken zeigen dies.
Frage:
Herr Kaiser, Sie sind selber Vater einer Tochter. Glauben Sie, dass das Thema „Selbstschutz“ in Zukunft, gerade für unsere Kinder, ein Pflichtprogramm wird?
Antwort FK:
Wenn ich mir anschaue, wie sich unsere Gesellschaft seit meiner Kindheit entwickelt hat, kommt man das Thema Selbstschutz nicht mehr herum. Begriffe wie Mobbing, zunehmende Gewalt an Schulen, Gefahren auf dem Schulweg, Jugend- und Internetkriminalität, sexuelle Belästigungen und Übergriffe, Stalking usw. waren zu meiner Jugendzeit nur wenig bekannt.
Heute gewinnen diese Begriffe immer mehr an Bedeutung. Und so müssen auch die Aspekte des Selbstschutzes immer mehr in den Vordergrund gerückt werden; denn unsere Kinder sind unsere Zukunft.
Besten Dank für das Interview Herr Kaiser.
Dirk Krause:
Guten Morgen Herr Krause, ich bedanke mich dafür, dass Sie mir für ein telefonisches Interview zur Verfügung stehen.
Auch ich wünsche Ihnen einen guten Morgen und bedanke mich für Ihr Interesse an einem Interview.
Frage 1:
Herr Krause was verbinden Sie mit dem Thema Selbstschutz und warum ist es Ihrer Ansicht nach sehr wichtig?
In der heutigen Zeit spricht alle Welt von den Gefahren der Globalisierung und Ihren Folgen. Aber sehen wir uns nur in unserem Umfeld um:
das erhöhte Strassenverkehrs aufkommen, die erhöhte Zahl von schweren LKW Unfällen, der kriselnde Kapitalmarkt, Übergriffe in den öffentlichen Verkehrsmitteln von Randalierern, oder leider wie in der vergangenen Woche das Attentat von WINNENDEN. Das alles macht es Notwendig, dass wir uns mit dem Thema Selbstschutz beschäftigen. Da dieses Thema aber sehr viele Aspekte abbildet bedarf es eines Leitfadens, damit alle Bereiche auch abgedeckt werden.
Frage 2:
Sie leben mit Ihrer Familie in der Großstadt Dortmund. Die Stadt hat über 580.000 Einwohner. Glauben Sie, dass der Selbstschutz für Menschen, die in der Großstadt leben, einen höheren Stellenwert hat, als für Menschen, die in einem kleinen Dorf leben?
Nein. Dies möchte ich so nicht stehen lassen. In jedem Ort, ob 500 oder 580000 Einwohner lauern Gefahren. Eine Großstadt bildet nur einen größeren Spielraum für Gefahren ab. Aber auch der Traktor der auf die Landstraße einbiegt kann unser Leben beenden, so wie es in der U-Bahn der ein oder andere Fahrgast, dem unsere Hautfarbe nicht passt, sein kann.
Frage 3:
Ihrer Vita können wir entnehmen, dass Sie ein Experte auf dem Gebiet des Gefahrgutes sind. Haben Sie schon mal einen Einsatz mitgemacht, wo Sie dachten, da haben wir alle noch einmal Glück gehabt?
Dies kann ich bejahen. Bei einer gemeinsamen Gefahrgutkontrolle mit der Autobahnpolizei MÜNSTER wurde ein LKW angehalten, der Gefahrgüter, hier waren es Raketen mit Sprengladungen die für die Bundeswehr transportiert wurden, geladen hatte. Dieses Gefahrgut war durch den Fahrer nach der ordnungsgemäßen Verladung noch einmal verändert worden, um mehr Laderaum zu schaffen für weitere nicht genehmigte Zuladungen. Hierdurch ist die Ladung so gut wie ungesichert auf dem Sattelauflieger umher gerutscht. Auch waren die Gefahrtafeln abgedeckt worden, um den Transport zu verschleiern. All diese Taten hätten zu einen größtmöglichen Unglück bei einem Verkehrsunfall, oder einem Fahrfehler führen können.
Frage 4:
Stellen ausländische Lastkraftwagen, gerade aus osteuropäischen Ländern, die Gefahrgut auf unseren Straßen transportieren eine größere Gefahr für die Umwelt und die anderen Verkehrsteilnehmer dar?
Es gibt sicherlich dem einen oder anderen Gefahrguttransporteur aus dem osteuropäischen Ausland, der ältere Fahrzeuge einsetzt. Hier muss aber bei der Grenzüberschreitung durch geschultes Personal des BAG (Bundesamt für den gewerblichen Güterkraftverkehr), der Bundespolizei und der Autobahnpolizeien ein besonderes Augenmerk auf diese Kraftfahrzeuge gelegt werden.
Aber es hat sich auch gezeigt, dass deutsche Spediteure Ihre Kraftfahrzeuge durch unsachgemäße Reparaturen in einen gefährlichen Zustand versetzen. So steht auch die Aus- und Weiterbildung des Fahrpersonals im Fokus der Behörden. Es zeigt sich immer öfter, dass Kraftfahrer und auch Gefahrgutfahrer (hier möchte ich auch die Damen der Zunft nicht vergessen) nicht ausreichend geschult und belehrt werden, was sie transportieren und wie diese Güter zu sichern sind.
Frage 5:
Was empfehlen Sie uns allen, wenn man an einen Unfallort kommt, an dem ein Lastkraftwagen, der mit Gefahrgut beladen ist, verunfallt ist?
Ich möchte hier auf „Das grosse Buch des Selbstschutzes“ verweisen, in dem ich ein ganzes Kapitel zu diesem umfangreichen Thema zu Papier gebracht habe.
Aber als kleiner Tipp: immer in Windrichtung zur Unfallstelle bewegen, der Feuerwehr/ Polizei alle möglichen Fakten zum Unfall-Kfz übermitteln und anderen Beteiligten Personen “Erste Hilfe“ unter Beachtung der Eigensicherung zuteil werden zu lassen.
Frage 6:
Wie sind Sie zum Kreis der Autoren des Buches „Das große Buch des Selbstschutzes“ gekommen?
Aus meiner Tätigkeit im Sicherheitsbereich, habe ich die Herren GIRG, KAISER und BLUMENSTEIN kennen und schätzen gelernt. Als Herr GIRG zum ersten Mal mit der Möglichkeit einer Autorentätigkeit bei mir vorstellig wurde, konnte ich diesem nicht wiederstehen. Diese Art von detailierter Anleitung zu einem sicheren Umgang mit einer Vielzahl von „Gefahren“ hat es so noch nie auf dem deutschen Buchmarkt gegeben. Ich möchte einen kleinen Anteil am sicheren Leben für viele Menschen haben, die diese Thematik verinnerlichen.
Frage 7:
Sie haben einen 18-jährigen Sohn und sind Fahrsicherheitstrainer für Motorrad. Würden Sie sich lieber wünschen, dass Ihr Sohn kein Motorrad fährt?
Ich stelle mich seinen Wünschen und werde Ihm dann auf jeden Fall, so wie ich es in seinem Fall als jungem Autofahrer getan habe, zu einem Verkehrssicherheitstraining raten. Durch das gezielte Training mit seinem eigenen Fahrzeug, weiß er sich und sein Fahrzeug richtig einzuschätzen.
Dann kann ich ihn als Vater ein wenig beruhigter zu seiner nächsten Ausfahrt verabschieden.
Horst Blumenstein:
Wir befinden uns zur Zeit in Frankfurt in einem Hotel, wo Herr Horst Blumenstein eine Informationsveranstaltung zum Thema „Absicherung des eigenen Kapitals“ gibt.
Frage 1:
Guten Tag Herr Blumenstein, vielen Dank, dass Sie während Ihrer Veranstaltung Zeit für dieses Gespräch haben. Sie haben hier ca. 30 Teilnehmer, die sich alle zum Thema „Absicherung des eigenen Kapitals“ informieren möchten. Gehört dies für Sie auch zum persönlichen Selbstschutz?
Antwort:
Ja schönen guten Tag Herr Girg. Ich muß Ihnen danken, daß Sie mir die Gelegenheit zu diesem kurzen Gespräch geben, und daß Sie das mit Ihrer Reise verbinden konnten, denn ich habe bis hier zum Hotel nur etwa 20 Km, Sie aber kommen ja aus der Schweiz.
Zu Ihrer Frage: Wenn Sie mir diese Frage vor ca. 10 Jahren oder früher gestellt hätten, hätte ich Sie sicher erstaunt angeschaut und Ihnen keine Antwort geben können. Zudem hätte vor der Jahrtausendwende dieser Vortrag überhaupt nicht stattgefunden oder ich wäre als Vortragender auch gleichzeitig der einzige Gasthörer gewesen.
Nun, die Zeiten haben sich gewaltig geändert und ich denke, die Masse der Menschen kann sich kaum eine Vorstellung machen, was uns noch bevorstehen wird. Was bisher geschah, war nur die kleine Vorspeise, das Hauptgericht kommt erst noch. Wir sind kurz vor dem tiefen Kontradieff-Winter. Und aus diesem Grunde kommt Ihr neues „Großes Buch des Selbstschutzes“ genau zum richtigen Zeitpunkt. Sie sind der absolute Fachmann in Sachen Selbstschutz, was in erster Linie den Bereich der eigenen Person – also Abwendung von Gefahren für Leib und Leben – betrifft.
Sehen Sie, in der heutigen Zeit kommt, man muß sagen leider, nach Leben und Gesundheit der Menschen schon an zweiter Stelle das Geld, die Finanzen. Und aus diesem Grund gehört die Absicherung des eigenen Kapitals absolut zum persönlichen Selbstschutz.
Frage 2:
Die Finanzkrise hat die Welt fest im Griff. Ist es heute überhaupt noch ratsam, Aktien oder dergleichen zu kaufen?
Antwort:
Ich spreche jetzt meine Meinung aus: Nicht die Finanzkrise hat die Welt fest im Griff,
sondern diejenigen, die diese mit einem bis zu Ende durchdachten Plan ausgelöst haben, mit für die Masse allen Konsequenzen, die noch auf uns zukommen werden.
Sie haben es richtig betont…… Aktien zu kaufen. Davon kann ich nur jedem dringend abraten. Wer die Möglichkeit für Leerverkäufe hat, kann allerdings noch Geld an den Börsen machen, so lange es das bestehende Finanzsystem hergibt. Wenn auch die Leerverkäufe für meine Begriffe kein ethisches Instrument der Geldvermehrung sind, nutze ich diese täglich zum kurzfristigen Handeln und damit kam bisher große Freude auf.
Allen, die dieses Geschäft nicht aus dem ff verstehen und sich Banken, Beratern oder solchen nach dem Motto „ich mache für Sie“, anvertrauen, rate ich dringend von Käufen von Aktien und dergleichen ab. All die, die derzeit doch wieder kaufen, weil die meisten Aktienkurse bis heute extrem stark gefallen sind und der Meinung sind, wenn die Kurse unten sind, soll man nachkaufen, möchte ich an einen Börsenspruch erinnern: eine Aktie, die um 80 % gefallen ist, kann nochmals um 80 % fallen.
Frage 3:
Gerade im Geldmarkt hört man immer wieder von schwarzen Schafen, die gut- gläubigen Bürgern das Geld aus der Tasche ziehen, und am Ende stehen die Menschen mit leeren Händen dar. Wie erkennt man ein schwarzes Schaf Ihrer Meinung nach?
Ja, leider gibt es zu viele schwarze Schafe und diese werden in Krisenzeiten sehr wahrscheinlich noch zunehmen. Aber wie man die erkennt, ist eine gute Frage. Wenn ich die Antwort darauf wüßte, hätte ich selbst in der Vergangenheit nicht das viele Geld verloren, das ich genau durch solche verloren habe.
Aber nicht nur durch schwarze Schafe verliert man Geld, manchmal waren es sogar gute Bekannte mit bester Absicht, aber dann passierte das mangels besseren Wissens. Seit der Zeit habe ich meine Finanzen selbst in die Hand genommen und liege damit bis heute richtig.
Frage 4:
Sie arbeiten unter anderem für die österreichische Firma Börsenpower, die auch in dieser kritischen Zeit einen immensen Zuwachs an Kunden verzeichnet, Was unterscheidet Börsenpower von den anderen Anbietern?
Antwort:
Da ich mehrere Anbieter von Börsenseminaren kenne, bei denen unterschiedliche Strategien vorgestellt werden, mit denen jeder an der Börse selbst handeln kann, kann ich von den Österreichern sagen, daß sie seit 6 Jahren die gleiche Strategie haben, diese ständig verbessern und das hat Kontinuität gebracht. Damit meine ich, daß jeder, der sich diszipliniert daran hält, auch kontinuierliche Gewinne an der Börse einfahren kann.
Den Zuwachs trotz kritischer Zeit sehe ich so, daß doch eine gewisse Anzahl Börseninteressierter erkannt hat, gerade jetzt bei den volatilen Zuckungen der Aktien mit den Möglichkeiten long und short kurzfristig Gewinne zu machen. Das setzt natürlich eine gute Ausbildung voraus.
Frage 5:
Was empfehlen Sie den Lesern und Ihren Gästen heute, im Rahmen des Selbstschutzes mit Ihren Ersparnissen zu machen?
Bevor das Wertpapier zum Papierwert verfällt > schnellstens raus aus allen Papieren und rein in Sachwerte.
Herr Blumenstein, ich bedanke mich für die offenen Worte und das Gespräch.
Vielen Dank, Herr Girg für das Gespräch; ich wünsche Ihnen nun eine gute Heimfahrt.
Selbstschutzseminare
-Verbrecher suchen Opfer!
Verbrecher suchen keine Gegner!-

